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Kategorie: Weltreise #2

Im digitalen Zauberwald

Im digitalen Zauberwald

Das auf der künstlichen Insel Odaiba gelegene Digital Art Museum in Tokio ist ein Labyrinth aus dunklen, verspiegelten Räumen. Illuminiert wird das Museum durch digitale Projektionen: In einem Raum wechseln sich bunt sprießende Blumenlandschaften ab, im nächsten gischen riesige Wellen über die Wände, dann wieder regnet es LED-Lichter auf die Besucher nieder. Durch die Ausstellung gibt es keine festgelegte Route, der Besucher ist aufgefordert, seinen Weg durch die Räume, Ebenen und Zugänge selbst zu finden — und dabei festzustellen, dass…

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Vier Monate …

Vier Monate …

… und noch kein Bergfest in Sicht ;-). (Nach aktueller Planung werden wir gegen Ende Oktober (2019) zurück in Deutschland sein.) In einer Woche heißt es erst einmal Sayonara und nach knapp zwei Monaten quer durch Japan Füße hoch auf Bali, von wo aus wir in ziemlich genau einem Monat weiter nach Australien reisen werden. Solltet ihr also in den nächsten vier Wochen nicht so viel von uns hören, macht euch keine Sorgen, wir sitzen vermutlich in einem Funkloch am…

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Tsunami 3/11

Tsunami 3/11

Unser Trip nach Sendai führte uns an den Küstenabschnitt im Nordosten Japans, der am stärksten von dem Tsunami vor acht Jahren betroffen war. Ausgelöst durch das Tōhoku-Erdbeben im März 2011 (in Japan als „3/11 Earthquake“ bekannt), traf damals die größte Tsunami-Flutwelle in der Geschichte auf die japanische Ostküste. Im Stadtzentrum von Sendai gelegen, war unser Hotel circa 10 Kilometer von der Küste entfernt. Um zum Memorial Community Center zu gelangen, in dem die Auswirkungen des Tsunamis auf die unmittelbare Umgebung…

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Trainspotting

Trainspotting

Für den ersten Abschnitt unseres Japan-Trips haben wir einen zweiwöchigen Japan Rail Pass gekauft, mit dem man die meisten Shinkansen-Schnellzüge und alle weiteren Züge der Japan Railways Group nutzen kann, eine Investition, die sich definitiv gelohnt hat, denn schon Einzelfahrkarten für den „Super Express Train“ sind recht teuer und je öfter wir fuhren, desto mehr Geld sparten wir, so unsere Milchmädchenrechnung. Was dazu führte, dass wir sogar für einen Tagesausflug die kurze Strecke von Osaka nach Kobe (15 Minuten) mit…

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Yesterday once more

Yesterday once more

In einem Land, das derart fortschrittsorientiert ist wie Japan, ist für Vergangenes wenig Platz. Gesammelte Zeugnisse und Relikte aus der jüngeren Vergangenheit liegen im Verborgenen und wollen gefunden werden. Wie im Ramen-Museum in Yokohama. „Ist jetzt nicht so der Brüller“, fanden wir, als wir zwischen ein paar Informationstafeln, dem langweiligen Museumsshop und einer geschlossenen Carrera-Bahn umherschlenderten. Doch dann stiegen wir im Hintergrund ein paar Betonstufen hinab …